Staatsmann

Nom commun

Staatsmann

Nom communMasculin

[ˈʃtaːt͡sˌman]

Étymologie Lehnübersetzung in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts von französisch homme d'État Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Staat und Mann sowie dem Fugenelement -s

Der Plural wird meist nicht wie eigentlich üblich mit "-leute" (zum Beispiel Geschäftsleute, Fachleute, Amtsleute), sondern mit "-männer" gebildet. Daneben begegnet aber auch die Form „Staatsleute“.

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exponierter Mann mit einem politisch ausgerichteten Beruf

  • Er war ein großer Staatsmann.
  • „Im Zeichen des guten Willens standen die Weihnachts- und Neujahrsbotschaften der Staatsmänner. Der Gedanke der Völkerverständigung soll als Leitstern über dem Jahre 1947 stehen.“Im Zeichen des guten Willens. In: DER SPIEGEL. Nummer 1, 4. Januar 1947, ISSN 0038-7452 (DER SPIEGEL Archiv-URL, abgerufen am 10. Dezember 2019) .
3 autres exemples
  • „Der Witz ist hübsch boshaft, sodass es sich lohnt, ihn über die Abwanderung des Betroffenen in das Rollenfach alter, edler Staatsmann auf Friedensmission hinaus zu bewahren.“Hellmuth Karasek: Soll das ein Witz sein?. Humor ist, wenn man trotzdem lacht. 7. Auflage. Wilhelm Heyne Verlag, München 2014, ISBN 978-3-453-41269-9, Seite 312.
  • „Fürst Andrej hatte Speranskij noch nie lachen hören, und nun machte ihm das klangvolle, helle Lachen des Staatsmannes einen ganz eigenartigen Eindruck.“Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 602 . Russische Urfassung 1867.
  • „Alle drei Staatsmänner versteckten sich also.“Evelyn Waugh: Aber das Fleisch ist schwach. Roman. Rowohlt, Reinbek 1959 (übersetzt von Hermen von Kleeborn), Seite 78. Englisches Original 1930.
Hyperonymes
Mann, Politiker

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