Werwolf

Nom commun — 2 sens

Werwolf

Nom communMasculin

[ˈveːɐ̯vɔlf]

Étymologie von mittelhochdeutsch werwolf, althochdeutsch werwolf, eine Zusammensetzung aus dem Substantiv althochdeutsch wer „Mann“ (germanisch *wera) und dem Substantiv wolf „Wolf“

1

Mythologie ein Mensch, der sich bei Vollmond in einen Wolf verwandelt

  • Der Vollmond scheint, Dracula, die Werwölfe und Fritz Neugebauer erschrecken unschuldige Schulkinder, und meine Kinder verlangen auch noch, dass ich den letzten Band von Harry Potter im Morgengrauen des Samstags aus der Buchhandlung hole.Norbert Mayer: Die Nächte des Grauens. In: DiePresse.com. ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 16. November 2011) .
  • Darauf nahm später ein Ritual Bezug, in dem junge Männer auf dem Berg gemeinsam einen Eintopf löffelten, in dem ein Stück Menschenfleisch war. Wer das in den Mund bekam, wurde für einige Jahre zum Werwolf.Jürgen Langenbach: Welcher Gott regierte vor Zeus? In: DiePresse.com. 6. Februar 2008, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 16. November 2011) .
2 autres exemples
  • Ich bat ihn, ihre weiche Natur zu schonen – eine zarte Blume nicht zu zertreten – und sprach zu ihm im allgemeinen, soviel ich mich erinnere, als ob er, anstatt ihr Vater, ein Werwolf oder ein giftiger Drache gewesen wäre.Charles Dickens: David Copperfield. In: Projekt Gutenberg-DE. Zweiter Teil, Achtunddreißigstes Kapitel - Eine Trennung (URL) . Alte Version im Internet-Archiv abrufbar. *
  • Wenn über Stonehenge und über dem Tower der Mond aufgeht, wenn die Werwölfe heulen und die Schwertschwänze springen, wenn die Flut zischt und gischt, dann glotzt man romantisch, ob man will oder nicht.Thomas Kramar: Die Macht des Mondes. In: DiePresse.com. ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 16. November 2011) .
2

eine Art Partisanenverband in der letzten Phase des Dritten Reiches

  • „Ein anonymer Denunziant in der Stadt verriet den Franzosen, daß die Frauen mit den Werwölfen gekämpft hatten.“Harry M. Deutsch: Das Lied der Loreley. Roman über ein 1500jähriges Mysterium bis in die Gegenwart. Eisbär-Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-930057-47-6, Seite 88 f.
  • „Angeblich halten sich in den Wäldern des Isergebirges noch vereinzelt bewaffnete Hitlerjungen versteckt, die vom Krieg nicht lassen wollen, so genannte Werwölfe.“Ulla Lachauer: Abschied von der Krokuslwiese. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 115-179, Zitat Seite 127 f.
2 autres exemples
  • „Der Werwolf trollt sich und taucht nie wieder auf.“Christian Graf von Krockow: Die Stunde der Frauen. Bericht aus Pommern 1944 bis 1947. Nach einer Erzählung von Libussa Fritz-Krockow. 11. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/München 2000, ISBN 3-421-06396-6 , Seite 96. Erstauflage 1988.
  • „Damals gab es echte Angst vor deutschen Werwölfen, es gab auch bewusst erzeugte Angst vor Werwölfen.“Peter Glotz: Die Vertreibung. Böhmen als Lehrstück. Ullstein, München 2003, ISBN 3-550-07574-X , Seite 224.
Synonymes
Wolfsmensch
Antonymes
Kohyponyme, Fabelwesen
Dérivés
Werwölfin
Hyperonymes
Fabelwesen

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