Versager
Nom communMasculin[fɛɐ̯ˈzaːɡɐ]
Étymologie Ableitung vom Stamm des Verbs versagen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -er
1
Person, die sehr häufig nicht das Erwartete erfüllt
- Schon wieder nichts verkauft! Du bist echt ein Versager!
- „Doch nicht nur Gabi, auch Mutter hat in mir den typischen Versager gesehen.“Günter Grass: Im Krebsgang. Eine Novelle. Steidl, Göttingen 2002, ISBN 3-88243-800-2, Seite 43.
3 autres exemples
- Männer mit Erektionsstörungen fühlen sich schnell als Versager.
- „Mein Vater hatte mir gesagt, ich würde immer ein Versager sein.“Charles Bukowski: Ausgeträumt. Roman. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1997 (übersetzt von Carl Weissner), ISBN 3-423-12342-7, Seite 76. Englisches Original 1994.
- „Mugabe zeigte immer großes Geschick bei Machtkämpfen und als Propagandist, während er als Wirtschaftspolitiker ein Versager war.“Christoph Marx: Mugabe. Ein afrikanischer Tyrann. 1. Auflage. C.H.Beck, München 2017, ISBN 978-3-406-71346-0, Seite 263 .
2
etwas, das nicht den Anforderungen entspricht und/oder den erhofften Erfolg hat
- Sein neuerster Roman ist ein Versager.
- „Ich war stolz, daß ich einen so elenden Versager zustande gebracht hatte.“Henry Miller: Wendekreis des Steinbocks. Roman. 1. Auflage. Rowohlt, Reinbek 1964 (übersetzt von Kurt Wagenseil), Seite 33. Englisches Original Paris 1939.
3
plötzliches, meist kurzes Aussetzen oder Versagen
- Die Eiskunstläuferin hatte einige Versager in der Kür.