Schlips
Nom communMasculin[ʃlɪps]
Étymologie ab Mitte des 19. Jahrhunderts in niederdeutschen und dann auch in mitteldeutschen Texten belegt; ursprünglich Plural zu niederdeutsch Slip(p) „Zipfel“
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Krawatte; ein schmaler Streifen aus Stoff, der um den Hals gebunden und typischerweise zu Hemd und Anzug getragen wird
- Beim Firmenjubiläum erschienen alle Herren mit Anzug und Schlips.
- Sein grüner Schlips mit violetten Punkten war natürlich der Gipfel der Geschmacklosigkeit.
4 autres exemples
- „»Herrschaften, wer hat heutzutage Zeit, sich morgens einen Schlips zu binden, und gönnt sich nicht lieber die Minute mehr Schlaf«.“Alfred Döblin: Berlin Alexanderplatz. Die Geschichte vom Franz Biberkopf. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1965, ISBN 3-423-00295-6, Seite 56. Erstveröffentlichung 1929.
- „Den Söhnen blieb von der bewunderten Autorität nichts im Gedächtnis als ein gräßlich bunter Schlips und eine furchterregend tiefe Stimme.“Ralph Giordano: Die Bertinis. Roman. 22. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2008, ISBN 978-3-596-25961-8, Seite 74.
- „Er war wie ein Adliger gekleidet: Anzug mit Nadelstreifen, Stehkragen, Hemdbrust, Schlips mit Krawattennadel.“Isaac Bashevis Singer: Max, der Schlawiner. Roman. Axel Springer Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-942656-32-0, Seite 21. Englisches Original 1991.
- „Wahrscheinlich ist er deshalb so beliebt, dass man ihm sogar seine lila Schlipse nachsieht.“Ulrike Posche: Sein langer Marsch. In: Stern. Nummer Heft 7, 2017 , Seite 56-61, Zitat Seite 60.
- Dérivés
- Schlipshalter, Schlipsnadel, Schlipsträger
- Hyperonymes
- Männerkleidung, Kleidung
- Hyponymes
- Seidenschlips