Pfiff
Nom communMasculin[p͡fɪf]
Étymologie Ableitung (implizite Ableitung) des Substantivs zu pfeifen, belegt seit Anfang des 16. Jahrhunderts
1
kurzer, natürlich oder künstlich erzeugter Laut; Lautäußerung durch Pfeifen; vereinbarter oder festgelegter Signalton
- In der Frühe ertönten drei Pfiffe.
- „Keine Minute mehr, und der Pfiff der Lokomotive schrillte durch die Luft.“Theodor Fontane: Cécile. Roman. Nymphenburger, München 1969, Seite 109. Entstanden 1884/5.
2
Figuré, Métaphore ein Trick, ein besonderer Reiz an etwas
- „Pfiff hatte die Sache vom ersten Takt an mit einem hellwachen Museumsorchester.“ (www.oper-frankfurt.de Internet-Beleg)
3
Hohlmaß für Bier in Österreich (176,841 ml; 2 Pfiff sind 1 Seidel - 3 Pfiff sind 1 Krüge(r)l)
- Hyperonymes
- Laut, Kunstgriff, Flüssigkeitsmaß, Hohlmaß, Maß
- Hyponymes
- Abpfiff, Abseitspfiff, Anpfiff, Elfmeterpfiff, Foulpfiff, Halbzeitpfiff, Pausenpfiff, Schlusspfiff, Signalpfiff, Torpfiff, Warnpfiff, Ei des Kolumbus