Muttersöhnchen
Nom communNeutre[ˈmʊtɐˌzøːnçən]
Étymologie Determinativkompositum aus den Substantiven Mutter und Söhnchen
1
unselbständiger, verwöhnter männlicher Nachkomme
- „Der Franke, der es gestern Abend gut fand, dass Muttersöhnchen bei der Bundeswehr geradegestellt werden, torkelt mit einem Bierglas in der Hand unter den Piratenflaggen aus Plastik um 12:10 Uhr Ortszeit gegen einen Pflanzenkübel.“Björn Kuhligk, Tom Schulz: Rheinfahrt. Ein Fluss. Seine Menschen. Seine Geschichten. Orell Füssli, Zürich 2017, ISBN 978-3-280-05630-1, Seite 98.
- „Wir mußten sogar noch mehr Mut zeigen als die anderen Jungen, weil sie uns für Muttersöhnchen hielten.“Henry Miller: Wendekreis des Steinbocks. Roman. 1. Auflage. Rowohlt, Reinbek 1964 (übersetzt von Kurt Wagenseil), Seite 116. Englisches Original Paris 1939.