Landsmann
Nom communMasculin[ˈlant͡sˌman]
Étymologie Determinativkompositum aus Land, Fugenelement -s und Mann
1
Einwohner eines Landes
- Er war französischer Landsmann.
- Und was sind Sie für ein Landsmann? — Ich bin Schwabe!
2
Person, die aus dem gleichen Land wie der Sprechende bzw. aus einem genannten Land kommt
- Es stellte sich bald heraus, dass mein Gesprächspartner ein Landsmann war und wir auch deutsch miteinander sprechen konnten.
- „Wir wurden zwar Deutschländer genannt, aber die Türken sahen uns als Landsleute, die jederzeit zurückkonnten.“Alice Bota, Khuê Pham, Özlem Topçu: Wir neuen Deutschen. Wer wir sind, was wir wollen. Rowohlt Verlag, Reinbek 2012, ISBN 978-3-498-00673-0 , Seite 76.
4 autres exemples
- „Doch der erfahrene Reisende versteht seine Landsleute nur zu gut.“Huldar Breiðfjörð: Schafe im Schnee. Ein Färöer-Roman. Aufbau, Berlin 2013, ISBN 978-3-351-03534-1, Seite 196. Isländisches Original 2009.
- „Bald musste ich feststellen, dass viele Landsleute dieses Mannes dessen Gesinnung teilten.“Mehmet Gürcan Daimagüler: Kein schönes Land in dieser Zeit. Das Märchen von der gescheiterten Integration. Goldmann, München 2013, ISBN 978-3-442-15737-2 , Seite 216.
- „Der Gouverneur hatte mit seinen Begründungen nicht unrecht gehabt, die Mitmenschlichkeit verlangte, mich meines Landsmanns anzunehmen.“François Garde: Was mit dem weißen Wilden geschah. Roman. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-66304-8 , Seite 37. Französisches Original „Ce qu'il advint du sauvage blanc“ 2012. weißen Wilden im Titel kursiv.
- „In diesem Zusammenhang fiel Claire auf, daß Hector Burch und John D. John junior ihre einzigen echten Landsleute in diesem Kreis waren, nämlich geborene Amerikaner.“.Arthur Koestler: Die Herren Call-Girls. Ein satirischer Roman. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 1985, ISBN 3-596-28168-7, Seite 79. Copyright des englischen Originals 1971.
- Synonymes
- Kompatriot
- Dérivés
- landsmännisch, Landsmannschaft