Étymologie [1] von französisch: coryphée = „Berühmtester seines Faches“ im 18. Jahrhundert entlehnt; aus lateinisch: coryphaeus = Leiter, Anführer, Oberhaupt; aus gleichbedeutend griechisch: κορυφαῖος (koryphaĩos); zu κορυφή (koryphé) = Gipfel gebildet
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eine herausragende Persönlichkeit in einem wissenschaftlichen Fachgebiet
Er ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet.
„Wenngleich das Geschäft mit Skiurlaubern lukrativer war, spielten die Dorfbewohner den Sommer hindurch mit nicht geringem Stolz Gastgeber erlauchter Versammlungen von Koryphäen der Wissenschaft und anderer Prominenz.“Arthur Koestler: Die Herren Call-Girls. Ein satirischer Roman. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 1985, ISBN 3-596-28168-7, Seite 16. Copyright des englischen Originals 1971.
4 autres exemples
„Fachlich hält der Demeter-Bäcker Lecht viel von Professor Brümmer, als Koryphäe für Sauerteig- und Hefegärung verdient der großen Respekt.“Barbara Supp: Brot gegen Brot. In: DER SPIEGEL. Nummer Heft 1, 2016, Seite 52-55 , Zitat: Seite 55.
„Auch die Rezensenten behandelten Darwin längst als Koryphäe.“Tom Wolfe: Das Königreich der Sprache. Blessing, München 2017, ISBN 978-3-89667-588-0 , Zitat Seite 95. Englisch The Kingdom of Language, 2016.
„Er galt als Koryphäe auf seinem Gebiet.“Andreas Altmann: Frauen. Geschichten. Piper, München/Berlin/Zürich 2015, ISBN 978-3-492-05588-8, Seite 54.
„Wie in einem Schneeballsystem reihten sich die Sätze aus den Raubdrucken revolutionärer Koryphäen aneinander.“Ulla Hahn: Wir werden erwartet. Roman. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2017, ISBN 978-3-421-04782-3, Seite 29.