Knabe
Nom communMasculin[ˈknaːbə]
Étymologie seit dem 12. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch: knabe; spätalthochdeutsch: knabo = Knabe, Diener; aus westgermanisch: *knabon, vergleiche altenglisch: cnafa; zu der germanischen Wortwurzel: *knab- = Stock, Klotz gebildet; diesselbe Herkunft haben gleichbedeutend althochdeutsch: knappo, mittelhochdeutsch: knappe; „eigentlich = Pflock, Knüppel, verwandt mit Knebel“; zur weiteren Bedeutungsentwicklung siehe Bengel und Flegel
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Allemagne du Sud, Littéraire, Vieilli Kind männlichen Geschlechts
- An der Klosterschule werden Knaben und Mädchen getrennt voneinander unterrichtet.
- Das Bild "Knabe in blau" ist ein berühmtes Gemälde von Thomas Gainsborough.
4 autres exemples
- "Sah ein Knab' ein Röslein steh'n, Röslein auf der Heiden,[…]" (J.W. Goethe, Heidenröslein)
- „Als Knabe habe ich auf Jahrmärkten Schreckenskammern besucht, darin in wächsernen Figuren die Kaiser und Könige, die Helden und Mörder des Tages gezeigt wurden.“Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland. Reclam, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-15-018688-6 , Seite 73. Erstauflage 1933.
- „Es ist ein junger Knabe, sein Lied klingt eintönig, aber ergreifend durch den stillen Abend.“Knut Hamsun: Im Märchenland. Rütten & Loening, Berlin 1990 (übersetzt von Cläre Greverus Mjoën, Gertrud Ingeborg Klett), ISBN 3-352-00299-1, Seite 142. Norwegisches Original 1903.
- „Der Knabe am Brunnen machte eine Spielpause, er blickte jetzt offen zu ihnen herüber; sein Gesicht war sehr ernst.“Hansi Sondermann: Ballade in g-Moll. Roman. Selbstverlag Books on Demand, 2017, Seite 82.
- Dérivés
- knabenhaft, knäblich, Knabenalt, Knabenalter, Knabenanzug, Knabenchor, Knabengesicht, Knabenjahr, Knabenkraut, Knabenlese, Knabenliebe, Knabenschule, Knabensopran, Knabenstimme, Knabenzeit
- Hyperonymes
- Kind, Mensch
- Hyponymes
- Chorknabe, Edelknabe, Engelknabe, Hirtenknabe, Jesusknabe, Knäblein, Lehrknabe, Liebesknabe, Lustknabe, Messknabe, Musterknabe, Prügelknabe, Sängerknabe, Waisenknabe, Wunderknabe