Furcht

Nom commun

Furcht

Nom communFéminin

[fʊʁçt]

Étymologie mittelhochdeutsch vorht(e), althochdeutsch forahta, eine Ableitung von germanisch *furhta- „furchtsam“. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.

Das oft synonyme Wort Angst findet häufiger als das Wort Furcht Verwendung, wenn die vom Anlass abgelöste, oft vage oder äußerlich grundlose innere Befindlichkeit genannt oder beschrieben werden soll, wohingegen Furcht die Realität der drohenden Gefahr betont.

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Emotion angesichts drohender Gefahr

  • Man muss die Furcht überwinden, um ihren Ursachen wehren zu können.
  • Ich habe keine Furcht vor Gespenstern, aber Angst vor freilaufenden Kampfhunden.
3 autres exemples
  • „Aus Furcht vor einem möglichen Angriff seiner südlichen Nachbarn lässt Harald um 968 das Danewerk ausbauen, mit Palisaden verstärken und an den Schutzwall heranführen, der seit Kurzem Haithabu umgibt.“Joachim Telgenbüscher: Haithabu. Metropole zwischen den Meeren. In: GeoEpoche: Die Wikinger. Nummer Heft 53, 2012 , Seite 82-97, Zitat Seite 97.
  • Wir hörten ein Furcht erregendes Getöse, das vom Abhang zu kommen schien.
  • „Nicht nur die evangelische Sorge ums unverkäufliche Seelenheil stachelte den Protest gegen den Ablasshandel an, sondern auch die landesherrliche Furcht vor einem monetären Ausbluten des eigenen Gebiets.“Bruno Preisendörfer: Als unser Deutsch erfunden wurde. Reise in die Lutherzeit. 7. Auflage. Galiani, Berlin 2016, ISBN 978-3-86971-126-3 , Seite 39.
Synonymes
Angst, Bammel, Fracksausen, Schiss
Antonymes
Gelassenheit, Zuversicht
Dérivés
furchtbar, furchteinflößend, fürchten, fürchterlich, furchterregend, furchtgebietend, furchtlos, furchtsam
Hyperonymes
Gefühl, Vorahnung
Hyponymes
Ehrfurcht, Gespensterfurcht, Gottesfurcht, Kriegsfurcht, Todesfurcht
Termes coordonnés
Befangenheit, Besorgnis, Entsetzen, Feigheit, Grauen, Herzklopfen, Kleinmut, Panik, Scheu, Sorge

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