Fuhrmann
Nom communMasculin[ˈfuːɐ̯ˌman]
Étymologie seit dem 15. Jahrhundert belegt, aus Fuhre und Mann
1
der ein Fuhrwerk lenkende Mann
- Nach so vielen Stunden Fahrt mussten Zugochse und Fuhrmann eine Rast machen, wozu sich der Dorfweiher anbot.
- „Soeben hat der Fuhrmann ihnen die Frauen zurückgebracht, und an diesem Abend sind sie bester Laune.“Jakob Hessing: Der jiddische Witz. Eine vergnügliche Geschichte. Beck, München 2020, ISBN 978-3-406-75473-9, Seite 78.
3 autres exemples
- „Wer sollte in den fluchenden Fuhrleuten, die in einer verrufenen Vorstadtkneipe zechen und karten, Höflinge vermuten, die sonst in silberbestickten Kleidern einherstelzen?“Max Grossmann: Weißes Gold. Ein Roman um die Erfindung des Meißner Porzellans. 1. Auflage. Verlag der Nation, Berlin 1971, Seite 98.
- „Pierres Kutscher schrie die bäuerlichen Fuhrleute ärgerlich an, sie sollten sich doch an die eigene Wegseite halten.“Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 991 . Russische Urfassung 1867.
- „Der Altstädter Hof ist eine Kneipe, in der wandernde Artisten, Zigeuner und Fuhrleute verkehren.“Erich Maria Remarque: Der schwarze Obelisk. Geschichte einer verspäteten Jugend. Roman. 5. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2003, ISBN 3-462-02725-5, Seite 111. Erstmals 1956 erschienen.
2
Astronomie Nur Singular ein Sternbild am Nordhimmel
- Hoch am Himmel ist der Fuhrmann mit seinem hellen Stern Capella zu finden.
- Hyponymes
- Rollfuhrmann