Freibauer
Nom communMasculin[ˈfʁaɪ̯ˌbaʊ̯ɐ]
Étymologie Determinativkompositum aus dem Adjektiv frei und dem Substantiv Bauer
1
Historique, Moyen Âge Bauer mit eigenem Grund
- „Aber im Innern Deutschlands wird der Bauer unter steigendem Druck, welchen der Adel und eine entartete Kirche auf ihn ausüben, schwächer, untüchtiger, roher; immer mächtiger erheben sich über ihn die Burgherren, selbst der altangesessene Freibauer der Niedersachsen wird tief herabgedrängt von der Ehrenstelle, die er einst über den ritterlichen Dienstmann behauptet hat.“Gustav Freytag: Bilder aus der deutschen Vergangenheit. In: Projekt Gutenberg-DE. Kapitel VI: Aus deutschen Dörfern 1200–1500 (URL) . Alte Version im Internet-Archiv abrufbar. *
2
Échecs ein Bauer, auf dessen Linie kein gegnerischer Bauer steht und der beim Vorrücken bis zum Umwandlungsfeld nicht von gegnerischen Bauern geschlagen werden kann
- Jetzt hat Schwarz einen Mehrbauern und Weiß kann nur noch hoffen, dass sein Freibauer im Endspiel seinem Gegner gefährlich wird.
- „Mit welchem Zug zeigte Schwarz, dass zwei Freibauern auch einen Turm überfordern können?“Helmut Pfleger: Schach. In: Zeit Online. Nummer 31, 28. Juli 2011, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 27. Januar 2012) .
- Antonymes
- blockierter Bauer
- Hyperonymes
- Bauer
- Hyponymes
- Yeoman, entfernter Freibauer, gedeckter Freibauer, verbundene Freibauern