Feigling
Nom communMasculin[ˈfaɪ̯klɪŋ]
Étymologie Das Wort ist seit dem 18. Jahrhundert belegt. Ableitung vom Stamm des Adjektivs feige mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ling
1
furchtsame, ängstliche, risikoscheue Person
- Sei kein solcher Feigling und sag deinem Chef endlich mal richtig die Meinung!
- „Wer eine Familie mit fünf Töchtern gründet, kann kein Feigling sein.“Wortschatz-Lexikon Uni Leipzig, Quelle: archiv.tagesspiegel.de vom 28.03.2005
3 autres exemples
- „Anstatt seinen Leuten zu Hilfe zu kommen, drehte sich dieser jämmerliche Feigling plötzlich um und gab Fersengeld.“John Goldsmith: Die Rückkehr zur Schatzinsel. vgs verlagsgesellschaft, Köln 1987, ISBN 3-8025-5046-3 , Seite 121. Englisches Original „Return to Treasure Island“ 1985.
- „Nun schämten sich die Moskowiter wohl, dass sie als Feiglinge bezeichnet wurden, und schämten sich, dass sie wegfuhren, fuhren aber trotzdem weg, weil sie wussten, dass es sein musste.“Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1971 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 1086 . Russische Urfassung 1867.
- („Soll ich da mal rüberbalancieren?“) – „Tu doch, mach doch, Feigling!“ – (Mögliche Antwort:) „Lieber ein Feigling sein, als einem Doofen ein’n Gefallen tun.“
- Antonymes
- Draufgänger