Depp
Nom communMasculin[dɛp]
Étymologie Das Wort ist seit dem 15. Jahrhundert oberdeutsch belegt; es gehört zur Wortgruppe um täppisch.
1
Péjoratif Mensch mit geringerer Intelligenz oder Vernunft als die Allgemeinheit
- Was macht der Depp da?
- „Neben den Pflanzen lagen Zettel, die Deppen wie mich über die magische Wirkung der Mittel aufklärten.“Wladimir Kaminer: Meine kaukasische Schwiegermutter. Goldmann, Berlin 2012, ISBN 978-3-442-47366-3 , Seite 25.
3 autres exemples
- „In Amerika hingegen ist der Depp in unverschämter Weise stolz auf seine Dummheit, so sehr, dass er letztlich zum Führer politischer Diskurse und ideologisch dominanter Fraktionen einer ganzen Partei werden kann.“Yanko Tsvetkov: Atlas der Vorurteile. Knesebeck, München 2013, ISBN 978-3-86873-592-5, Seite 46.
- „Der Club, der sich selbst gern einen Depp nennt, ist nach 21 Spielen natürlich noch längst nicht abgestiegen.“Sebastian Fischer: Ein ehrenwerter Depp. In: sueddeutsche.de. 10. Februar 2019, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 14. November 2021) .
- „Neun Tage lang verweigerte er die Nahrungsaufnahme, er wurde in ein Lazarett gesteckt, dort spielte er so lange den Deppen, bis ein Arzt diese Diagnose übernahm.“Jürgen Serke: Die verbrannten Dichter. Lebensgeschichten und Dokumente. 2. Auflage. Wallstein, Göttingen 2023, ISBN 978-3-8353-5388-6, Seite 206.
- Dérivés
- deppert, bedeppert, Deppenapostroph, Deppenbindestrich, Deppenleerzeichen, Deppinnen-I
- Termes coordonnés
- Bekloppter, Blödi, Blödian, Blödlackl, Blödmann, Dödel, Dummbeutel, Dummerchen, Dummerle, Dummkopf, Hirni, Hohlkopf, Honk, Idiot, Monk, Pfosten, Schwachkopf, Spaten, Trottel