Gottesmann

Nom commun

Gottesmann

Nom communMasculin

[ˈɡɔtəsˌman]

Étymologie Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Gott und Mann sowie dem Fugenelement -es

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Geistlicher als Vertreter einer Religion

  • „Vor allem aber sollten die Gottesmänner die Indigenen bekehren und zivilisieren.“Annette Bruhns: Ein Reich aus Zucker und Gold. In: SPIEGEL GESCHICHTE. Nummer Heft 1, 2016 , Seite 20-29, Zitat Seite 24.
  • „Sie verstummen jedoch angesichts der Drohungen mit höheren Steuern und dem Verbot neuer Missionen, die der König gegenüber leitenden Gottesmännern dezent fallen lässt; und sie verhallen weitgehend ungehört – übertönt von königlicher Propaganda.“Jörg-Uwe Albig: Das Herz der Finsternis. In: GeoEpoche: Afrika 1415-1960. Nummer Heft 66, 2014 , Seite 96-115, Zitat Seite 112.
2 autres exemples
  • „Als die Morgensonne langsam über die Wipfel der Eukalyptusbäume klettert, erzählt der Gottesmann, was es mit der Quelle unterhalb seiner Kirche auf sich hat.“Philipp Hedemann: Der Mann, der den Tod auslacht. Begegnungen auf meinen Reisen durch Äthiopien. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2017, ISBN 978-3-7701-8286-2, Seite 58.
  • „Der Protestant hat nur eine Kapelle, nüchterne Wände, einfache Fenster, und jetzt steht er neben dem katholischen Gottesmann wie ein armer Verwandter.“Erich Maria Remarque: Der schwarze Obelisk. Geschichte einer verspäteten Jugend. Roman. 5. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2003, ISBN 3-462-02725-5, Seite 117. Erstmals 1956 erschienen.
Hyponymes
Bischof, Dechant, Einsiedler, Eremit, Imam, Mönch, Papst, Pastor, Pfarrer, Priester, Rabbi

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