Textsorte

Nom commun

Textsorte

Nom communFéminin

[ˈtɛkstˌzɔʁtə]

Étymologie Determinativkompositum aus Text und Sorte

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Textlinguistik Menge von Texten, die in gleichartigen Situationen zustande kommen, gleiche Funktionen haben und gemeinsame Merkmale aufweisen

  • Textsorten werden unter anderem danach definiert, unter welchen Situationsbedingungen sie zustande kommen. Die Textsorte „privates Telefonat“ lässt sich etwa mit den folgenden Situationsmerkmalen bestimmen: mündlich, gleichzeitig, kein Blickkontakt, örtlich getrennt, 2 Partner, nicht öffentlich.
  • „Die Nominalisierung gehört zu den auffälligsten Entwicklungstendenzen der deutschen Gegenwartssprache; die einzelnen Textsorten haben daran unterschiedlichen Anteil.“Karl-Ernst Sommerfeldt (Hrsg.): Entwicklungstendenzen in der deutschen Gegenwartssprache. VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1988, Seite 88. ISBN 3-323-00169-9.
4 autres exemples
  • „Tatsache ist, dass unser aller Wissen über die Textsorte Wörterbuch diesem ein hohes Maß an Orientierungsleistung und Normativität zuschreibt.“Ulrike Haß-Zumkehr: Deutsche Wörterbücher – Brennpunkt von Sprach- und Kulturgeschichte. de Gruyter, Berlin/New York 2001, Seite 9. ISBN 3-11-014885-4.
  • „Da die Texte von ihren Textsorten her stark variieren, soll hier eine kurze Textsortenbeschreibung erfolgen.“Silke Schimpf: Wissens- und Wortschatzvariationen im Bereich der Sexualität. Untersuchungen anhand ausgewählter Zeitschriftentexte. Peter Lang Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main/ Berlin/ Bern/ New York/ Paris/ Wien 1997, Seite 55. ISBN 3-631-31611-9.
  • „Es ist daher nicht mehr so gut nach Textsorten balanciert, liefert aber ein breiteres Bild von den tatsächlich genutzten Wörtern.“Wolfgang Klein: Von Reichtum und Armut des deutschen Wortschatzes. In: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Union der deutschen Akademien der Wissenschaften (Herausgeber): Reichtum und Armut der deutschen Sprache. Erster Bericht zur Lage der deutschen Sprache. de Gruyter, Berlin/Boston 2013, ISBN 978-3-11-033462-3, Seite 15–55, Zitat Seite 30 .
  • „Im Anschluß an eine kommunikationsorientierte Text-Konzeption lassen sich die Textsorten als Sprachhandlungsschemata auffassen, die mit bestimmten Textmustern und -strategien jeweils spezifische Vermittlungsaufgaben erfüllen.“Heinz-Helmut Lüger: Pressesprache. 2., neu bearbeitete Auflage. Niemeyer, Tübingen 1995, ISBN 3-484-25128-X , Seite 77.
Dérivés
Textsortenkompetenz, Textsortenlinguistik
Hyperonymes
Textklasse
Hyponymes
Telefonat, Diskussion, Interview, Beratung, Predigt, Brief, Gedicht, Glosse, Gesetz, Parteiprogramm

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