Randphänomen
Nom communNeutre[ˈʁantfɛnoˌmeːn]
Étymologie Determinativkompositum aus Rand und Phänomen
1
nebensächliche, verhältnismäßig unbedeutende Erscheinung
- „Dennoch blieb Fahnenflucht in der kaiserlichen Armee insgesamt ein Randphänomen.“Bernd Ulrich: Täglich Hiebe. In: Zeit Geschichte. Epochen. Menschen. Ideen. Nummer 4, 2018, Seite 47.
2
Arts Auf Goethes Farbenlehre bezogen Auffälligkeit, die am Übergang zu Dunkelheit zu bemerken ist
3
Rare Person oder Personengruppe (Randgruppe), die sich hinsichtlich ihrer Bedürfnisse, Interessen oder Vorlieben oder aufgrund von Krankheiten oder Behinderungen und ähnlichen Faktoren von der Mehrheit der Gesellschaft unterscheidet und deswegen häufig isoliert lebt und Diskriminierungen erfährt
- Die allgemeine Gesetzgebung zu Hilfeleistungen an Bedürftige kann kaum alle Randphänomene einfangen.
- Synonymes
- Randerscheinung
- Hyperonymes
- Phänomen
- Termes coordonnés
- Nischenphänomen