Räderwerk
Nom communNeutre[ˈʁɛːdɐˌvɛʁk]
Étymologie Ableitung des Substantivs Rad mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem, speziell: Suffixoid) -werk (plus Fugenelement -er mit Umlaut)
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Gesamtheit von ineinandergreifenden Rädern
- „Ihr übersteigertes Bewußtsein, ihre Hybris holte das mechanische Räderwerk der Unterwelt schon auf die Ebene ihres Lebens herauf.“Hermann Kasack: Die Stadt hinter dem Strom. Roman. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-518-39061-9, Seite 142. Entstanden in der Zeit 1942 – 1946.
- „In einem Leben, in dem alles fein miteinander verzahnt war, brachte das kleinste Staubkorn eine Unwucht ins Räderwerk.“Carsten Henn: Der Buchspazierer. Roman. 10. Auflage. Piper, München 2025, ISBN 978-3-49-07400-1, Seite 57. Zuerst 2020.