Ortsangabe
Nom communFéminin[ˈɔʁt͡sʔanˌɡaːbə]
Étymologie Determinativkompositum aus Ort, Fugenelement -s und Angabe
1
Aussage darüber, wo sich etwas befindet
- „Helene Neiters Ortsangaben erwiesen sich als präzise, und dennoch war Erika Schwarz schwer zu finden.“Ralph Giordano: Die Bertinis. Roman. 22. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2008, ISBN 978-3-596-25961-8, Seite 502 .
- „Mit den genauen Ortsangaben der jeweiligen Quellentexte lässt sich die Route weiter präzisieren.“Dieter E. Zimmer: Durch Wüsten und Kriege. Eine Expedition ins Innere Asiens mit Vladimir Nabokov und wagemutigen Forschern des 19. Jahrhunderts. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2007, ISBN 978-3-499-24679-1, Seite 245.
1 autre exemple
- „Es ist die Frage, ob die Ortsangaben überhaupt notwendig sind.“Gerhard Koß: Namenforschung. Eine Einführung in die Onomastik. Niemeyer, Tübingen 1990, ISBN 3-484-25134-4, Seite 61. EN: Eigenname.
2
Linguistik: syntaktisch nicht notwendiges Satzglied (= Angabe), das eine Aussage über eine lokale Platzierung macht
- Ortsangaben lassen sich in viele Sätze einschieben.
- Synonymes
- Lokalangabe
- Hyperonymes
- Angabe
- Termes coordonnés
- Lokaladverbial, Lokalbestimmung