Eigentümlichkeit
Nom communFéminin[ˈaɪ̯ɡn̩ˌtyːmlɪçkaɪ̯t] · [aɪ̯ɡn̩ˈtyːmlɪçkaɪ̯t]
Étymologie Derivation (Ableitung) zum Adjektiv eigentümlich mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -keit
1
etwas, das vom Gewöhnlichen abweicht
- „Martin Luther gründete seine sprachliche Leistung auf das Meißnische, die Verkehrssprache seiner Heimat, deren Wortschatz und lautliche Eigentümlichkeiten er gebrauchte und weitgehend bewahrte.“Wilhelm Schmidt: Deutsche Sprachkunde. 8. Auflage. IFB Verlag, Paderborn 2008, ISBN 9783931263775, Seite 42
- „Versprecher haben zwei Eigentümlichkeiten: Einerseits sind sie ganz alltägliche sprachliche Pannen, ungeplant und ugewollt.“Helen Leuninger: Reden ist Schweigen, Silber ist Gold. Gesammelte Versprecher. 2. Auflage. Ammann, Zürich 1993, ISBN 3-250-10209-1, Seite 94.
1 autre exemple
- „Und gerade diese Eigentümlichkeit der Speranskijschen Verstandeswelt zog den Fürsten Andrej so sehr an.“Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 560 . Russische Urfassung 1867.
- Synonymes
- Merkwürdigkeit, Seltsamkeit